Hamburg: Knast für Holocaust-Leugnerin

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck bei einer Rede in Hamm 2013. © Julian Feldmann

Ursula Haverbeck bei einer Rede vor Neonazis (Archiv). © Julian Feldmann

Das Amtsgericht Hamburg hat die Rechtsextremistin Ursula Haverbeck wegen Volksverhetzung zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Die 87-Jährige hatte im Interview mit dem ARD-Magazin „Panorama“ den Holocaust geleugnet. Weiterlesen auf panorama.de… (Panorama Online, 12. November 2015)

Kassel: Neonazi-Verein „Sturm 18″ verboten

Neonazi Bernd T. (rechts) in Kassel 2011. © Julian Feldmann

Neonazi Bernd T. (rechts) in Kassel 2011. © Julian Feldmann

Die Neonazi-Kameradschaft „Sturm 18″ in Kassel, die zuletzt als eingetragener Verein agierte, ist vom hessischen Innenminister verboten worden. Die Mitglieder des von Bernd Tödter geleiteten Vereins sollen hunderte Straftaten begangen haben. (Meldung bei bnr.de…)

Kiel: Deutschnationale Vorträge bei CDU

Bei einer Untergliederung der CDU in Kiel sind Referenten aufgetreten, die in rechtsextremen Verlagen publizieren beziehungsweise Verbindungen in die rechte Szene unterhalten. Das ergaben Recherchen des NDR-Politikmagazins Panorama 3. Auch ein NS-Film wurde aufgeführt. Weiterlesen auf ndr.de… (NDR Online, 14. August 2015)

Holocaust-Leugner: Justiz läuft hinterher

Nach einem Panorama-Interview, in dem Ursula Haverbeck die Existenz von Gaskammern im Vernichtungslager Auschwitz leugnet und den Holocaust als Lüge bezeichnet, erwartete manch ein Zuschauer ein Durchgreifen der Justiz. Ein entsprechendes Strafverfahren leitete die zuständige Staatsanwaltschaft jedoch nicht ein. Derweil fordert ein Bundestagsabgeordneter das Verbot der rechtsextremen Zeitschrift „Stimme des Reiches“. Weiterlesen auf panorama.de… (Panorama Online, 12. August 2015)

Stafstedt: Rechtsextremistin schrieb Gemeindechronik

Ludendorffer in Dorfmark 2014 / (c) Julian Feldmann

Gisela S. (rechts) mit anderen Teilnehmern am Rande einer Tagung des rechtsextremen „Bund für Gotterkenntnis“ (Archivbild). © Julian Feldmann

Die dem Verfassungsschutz bekannte Rechtsextremistin Gisela S. hat die offiziell Chronik der Gemeinde Stafstedt in Schleswig-Holstein verfasst. Der Bürgermeister, der ein Vorwort für das Buch geschrieben hatte, wusste von dem politischen Hintergrund der Autorin und kürzte einige Absätze im letzten Moment aus dem Buch. Den Beitrag auf shz.de lesen… (Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, 10. Juli 2015)

Kassel: Neonazi Bernd T. als Kidnapper?

Neonazi Bernd T. (rechts) in Kassel 2011. © Julian Feldmann

Neonazi Bernd T. (rechts) in Kassel 2011. © Julian Feldmann

Just aus dem Knast entlassen, schon wieder in Haft: Der Kasseler Neonazi Bernd T. ist von der Polizei verhaftet worden, weil er einen Mann eine Woche lang in einer Wohnung festgehalten und ihn misshandelt haben soll. Den Beitrag lesen… (Blick nach Rechts, 30. April 2015)

Tutzing: Gemeinnützige Ludendorff-Gedenkstätte

Die "Villa Ludendorff" in Tutzing. © Julian Feldmann

Die „Villa Ludendorff“ in Tutzing (Archivbild). © Julian Feldmann

In Tutzing am Starnberger See residiert im ehemaligen Landhaus von Erich und Mathilde Ludendorff heute der gemeinnützige Verein „Ludendorff-Gedenkstätte“. Nach Recherchen des BR-Politikmagazins Kontrovers unterhält diese „Gedenkstätte“ beste Verbindungen zu dem rechtsextremen „Bund für Gotterkenntnis“, der in dem Haus seinen Sitz hat. Ein staatlich geförderter Wallfahrtsort für Rechtsextreme? Die ganze Geschichte auf br.de… (Kontrovers, Bayerisches Fernsehen, 29. April 2015)

Besuch bei Auschwitz-Leugnern

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck bei einer Rede in Hamm 2013. © Julian Feldmann

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck bei einer Rede. © Julian Feldmann

Beim Neujahrsempfang der NPD-Kreistagsfraktion im sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis durfte mit Ursula Haverbeck eine bekannte Holocaust-Leugnerin auftreten. Die Grande Dame der deutschen Geschichtsfälscher ist mit ihren 86 Jahren noch eine umtriebige Referentin bei rechtsextremen Veranstaltungen. Beitrag & Hintergründe auf panorama.de… (Panorama, Das Erste, 23. April 2015)

„RT Deutsch“-Chef sagt Auftritt bei Rechtsextremen ab

Guthmannshausen; Foto: Julian Feldmann

Das ehemalige Rittergut in Guthmannshausen (Thüringen), das dem Verein „Gedächtnisstätte“ zur Verfügung steht. © Julian Feldmann

Der Chefredakteur der als Kreml-nah geltenden Video-Nachrichtenagentur „Ruptly“, Ivan Rodionov, wollte offenbar beim rechtsextremen Verein „Gedächtnisstätte“ in Guthmannshausen bei Weimar auftreten. Rodionov, der auch den deutschsprachigen Online-Sender „RT Deutsch“ leitet, zog seine Zusage nach einer Anfrage des NDR-Medienmagazins ZAPP zurück, wie der Chef der „Gedächtnisstätte“ sagt. Weiterlesen bei ndr.de/zapp… (Zapp Online/NDR.de, 22. April 2015)